PatternBridge Bedienungs­anleitung

Stand: 29. Oktober 2026 · gültig für Version 1.0.0

1. Zweck und aktueller Stand

PatternBridge konvertiert und bearbeitet Akai-MPC-Pattern (.mpcpattern) und Standard-MIDI-Dateien (.mid/.midi) auf deinem Windows-Computer.

PatternBridge wird von NOISE & GRIT entwickelt und veröffentlicht.

Vier Module stehen zum Konvertieren und Bearbeiten zur Verfügung. Du kannst Soundnamen, Zielnoten und Ziel-Pads prüfen und ändern sowie Dateien einzeln, nach Sound aufgeteilt oder mehrspurig exportieren, soweit das Modul dies unterstützt.

Installation

PatternBridge benötigt Windows 10 oder 11 mit 64 Bit. Lade die Kunden-ZIP über deinen offiziellen Bestellzugang herunter und entpacke sie vollständig. Öffne PatternBridge Installer und starte die enthaltene Setup-Datei. Der andere Ordner enthält Lizenzhinweise und Quelltexte mitgelieferter Drittanbieter-Komponenten. Er muss für die Nutzung von PatternBridge nicht installiert werden. Plane genug Platz für ZIP, entpackte Dateien und Installation ein. Für das aktuelle Paket sind etwa 500 MB vorübergehend freier Speicher eine praktische Reserve, kein gemessener Mindestwert. Die Lizenzaktivierung benötigt eine Internetverbindung.

2. Oberfläche und gemeinsame Bedienung

Links wählst du eines der vier Module. Rechts oben wechselst du zwischen Deutsch und Englisch. Der Sprachwechsel behält geladene Dateien und das aktive Modul bei. Unten stehen Version, Über, Hilfe sowie die Links für Website, Support, Lizenz und Updates. Website öffnet die offizielle PatternBridge-Produktseite unter https://noiseandgrit.com/producer-tools/patternbridge/.

Unter Über > Rechtliche Hinweise findest du Hinweise zu mitgelieferten Drittanbieter-Komponenten, deren ursprüngliche Lizenztexte und Informationen zu den zugehörigen Quelltexten. Die Lizenztexte können durchsucht werden.

2.1 Dateien laden

  • Dateien auswählen… öffnet die Dateiauswahl mit Mehrfachauswahl.
  • Dateien oder ganze Ordner können in die Liste gezogen werden. Ordner werden rekursiv durchsucht; nur zum Modul passende Dateien werden geladen.
  • Während Suche und Analyse zeigen Dialog und Statuszeile den Fortschritt.
  • Nicht unterstützte oder fehlerhafte Dateien werden gemeldet und nicht gelöscht.
  • Bei gleichen Dateinamen wählst du Ersetzen, Als Kopie hinzufügen oder Überspringen. Eine Entscheidung kann auf die übrigen Duplikate angewendet werden.

2.2 Listen bedienen

  • Ein Klick auf eine Spaltenüberschrift sortiert nach dieser Spalte.
  • Die Spaltenbreiten werden nach dem Laden an ihren Inhalt angepasst.
  • Mehrfachauswahl funktioniert mit Strg beziehungsweise Umschalt.
  • Entf oder Ausgewählte entfernen entfernt Einträge nur aus der Sitzung; die Originaldateien bleiben erhalten.
  • Liste leeren entfernt alle Einträge aus dem aktuellen Modul.
  • Ein Doppelklick auf eine Zeile öffnet den passenden Editor.
  • Das Rechtsklickmenü bietet nur Aktionen an, die im aktuellen Modul und Exportmodus sinnvoll sind; nicht verfügbare Aktionen sind deaktiviert.
  • Unter der Liste stehen Anzahl geladener und ausgewählter Dateien sowie Probleme.

2.3 Info-Symbole

Ein Klick auf ein rundes i öffnet eine zum aktuellen Bereich passende Erklärung. Das Popup verschwindet beim nächsten Klick außerhalb. Die Texte erklären unter anderem Listenfelder, Exportmodi, Pitch-Verhalten und Editorregeln.

2.4 Exportbereich und Zielordner

Mit Alle geladenen Dateien oder Nur ausgewählte Dateien legst du den Umfang des Exports fest. Die aktive Auswahl ist gold markiert. Ein Ausgabeordner kann vorab gewählt werden; ohne Vorgabe fragt PatternBridge beim Export. Zurücksetzen stellt „jedes Mal fragen“ wieder her.

Exportmodus und zugehörige Optionen werden für jede geladene Datei getrennt gespeichert. Die Auswahl einer Datei zeigt ihre aktuellen Einstellungen. Eine Änderung gilt für die ausgewählte Datei oder die ausgewählten Dateien. Auf alle Dateien anwenden überträgt die aktuell angezeigten Exporteinstellungen auf alle geladenen Einträge.

Vorhandene Zieldateien werden niemals still überschrieben. Für Konflikte stehen Ersetzen, Kopie mit editierbarem Namen, Überspringen und „auf alle anwenden“ zur Wahl. Vorbereitung und Schreiben haben sichtbare Fortschrittsanzeigen. Der Abschlussbericht nennt geschriebene, übersprungene und fehlgeschlagene Dateien samt Zielpfad.

2.5 Gemeinsame Bedienung der Editoren

Die Editoren stellen den Rhythmus des Patterns dar. Bei melodischem Material stehen höhere Noten über tieferen Noten; Drum-Material wird nach Quellnote beziehungsweise Pad angeordnet. Die Balkenbreite entspricht der Notenlänge und helleres Gold einer höheren Anschlagstärke. Mit Takte pro Ansicht wählst du 2 oder 4 Takte. Für längere Pattern verwendest du Zu Takten springen, Vorherige Takte und Nächste Takte.

Vorherige Datei und Nächste Datei wechseln zwischen geladenen Dateien, ohne den Editor zu schließen. Bei ungespeicherten Änderungen fragt PatternBridge vor dem Wechsel, ob gespeichert, verworfen oder abgebrochen werden soll. Speichern lässt den Editor offen. Speichern & schließen speichert und schließt ihn. Abbrechen oder das Schließen des Fensters verwirft Änderungen nicht unbemerkt.

3. Modul „mpcpattern → MIDI“

3.1 Analyse

Die Liste zeigt Dateiname, erkannte MPC-Version, Notenzahl, Taktzahl, Pattern-Typ, Nicht-Noten-Daten, Exportmodus, Mehrspurgruppe, Pitch, Soundnamen, Zielnotenänderungen und Ratchets/Wahrscheinlichkeit. PatternBridge erkennt flache und verschachtelte .mpcpattern-Varianten.

MPC Firmware 2.x bezeichnet das ältere flache Ereignisschema. MPC Firmware 3.x bezeichnet das neuere verschachtelte Ereignisschema. Diese Spalte beschreibt die Struktur der Datei und nicht die gerade auf dem Computer oder der MPC installierte Firmware.

Drum und Melodisch sind automatische Einschätzungen. Notenverteilung, Notenlängen, Rhythmus und Hinweise im Dateinamen werden gemeinsam ausgewertet. Instrument- oder Tonartangaben sprechen für melodisches Material; Begriffe wie Kit, Drum oder Kick unterstützen die Drum-Einordnung. Eine Schätzung kann bei ungewöhnlichem Material falsch sein. Prüfe deshalb die zugeordneten Soundnamen und Zielnoten im Editor und korrigiere sie bei Bedarf. Der Pattern-Typ selbst ist eine automatische Einschätzung und kein manuell wählbarer Instrumenttyp.

Die Spalte Nicht-Notendaten unterscheidet erkannte MIDI CC, die in der MIDI-Ausgabe enthalten sind, von nicht exportiert: Diese Ereignisse übersetzt PatternBridge derzeit nicht nach MIDI. Gezählt werden Steuerdaten oder Automation, keine fehlenden Noten oder unlesbaren Dateien. Der Zellhinweis nennt Details. Dichte Automation kann viele Ereignisse erzeugen, auch wenn ein Pattern nur wenige Noten enthält. Nicht unterstützte Automation kann das musikalische Ergebnis verändern. Vergleiche wichtige Exporte deshalb mit der Quelle im vorgesehenen Instrument. Das Original bleibt unverändert. In Edit mpcpattern bleiben diese Ereignisse beim Beibehalten der Quellversion erhalten; ein Wechsel der Firmware-Generation übernimmt nur unterstützte Notendaten.

Erkannte MIDI-CC-Daten werden, soweit übersetzbar, erhalten. Nicht übersetzbare MPC-Ereignisse werden vor dem Export erklärt. Wahrscheinlichkeit unter 100 % kann Standard-MIDI nicht abbilden; die Note spielt im MIDI daher immer. Timing, Velocity, Tonhöhe und Ratchet-Treffer bleiben erhalten. Beginnt dieselbe Tonhöhe erneut, bevor die vorherige Note beendet ist, kürzt PatternBridge die vorherige Note bis zum neuen Anschlag. Das verhindert in DAWs vertauschte Notenlängen, weil Standard-MIDI überlappende Stimmen derselben Tonhöhe nicht eindeutig unterscheiden kann. Vor dem Export zeigt PatternBridge solche Anpassungen an.

3.2 Exportmodi

  • Einzeln (Standard): pro geladenem Pattern eine MIDI-Datei.
  • Nach Sound aufteilen: pro erkannter Quellnote beziehungsweise Sound eine MIDI-Datei in einem Pattern-Unterordner.
  • Mehrspurig: Pattern mit derselben Mehrspurgruppe werden als getrennte MIDI-Spuren in einer gemeinsamen Datei kombiniert.

Nur Optionen des gewählten Modus werden angezeigt. Die Mehrspurgruppe gehört nur zu Mehrspurig. Originaltonhöhe beibehalten gehört nur zu Nach Sound aufteilen: aktiv behält die Tonhöhe, deaktiviert normalisiert auf MIDI-Note 60 (mittleres C).

3.3 Soundnamen und Zielnoten

Soundnamen & Zielnoten bearbeiten… ist in allen drei Modi verfügbar:

  • Der Zielnotenwert verändert die ausgegebene MIDI-Note und gilt in jedem Modus.
  • Der Soundname beeinflusst vor allem Dateinamen und die Zuordnung bei Nach Sound aufteilen sowie das soundbasierte Kopieren von Ziel-Pads.
  • Soundnamen können aus der vollständigen Vorgabenliste gewählt oder frei eingegeben werden. Für zuverlässiges Copy/Paste denselben kanonischen Namen verwenden, zum Beispiel kick, snare, closed_hh oder open_hh. unknown wird nicht soundbasiert übertragen.

Im Editor stehen Quellnote/Pad, Zielnote, Soundname, Pattern und Erkennungsstatus in einer Zeile. Balkenbreite zeigt die Notenlänge, helleres Gold eine höhere Velocity. Bei melodischem Material sind die Töne wie in einer Piano-Roll angeordnet: hohe Noten oben, tiefe unten.

Zu Takten springen bietet zur gewählten Ansicht passende Bereiche, zum Beispiel 1-4 und 5-8 beziehungsweise 1-2 und 3-4.

4. Modul „MIDI → mpcpattern“

4.1 Analyse und Ausgabe

Die Liste zeigt Datei, Spuren mit Noten, Takte, Pattern-Typ, erkanntes Tempo und Ziel-Pads. Tempo wird nur informativ angezeigt, weil .mpcpattern kein Tempo speichert. MIDI-Timing wird unabhängig vom ursprünglichen PPQ musikalisch korrekt auf 960 PPQ skaliert. Jede MIDI-Spur mit Noten erzeugt ein eigenes MPC-Pattern.

4.2 MPC-Ausgabeversion

Dieses Modul schreibt immer das kompatible flache Format MPC Firmware 2.x. MIDI enthält keine speziellen Pattern-Automationen oder anderen exklusiven Ereignisfunktionen der MPC Firmware 3.x. Eine wählbare 3.x-Zielversion würde daher keine zusätzlichen musikalischen Informationen erhalten. Die Firmware-2.x-Ausgabe lässt sich unter MPC Firmware 2.x und ebenfalls unter Firmware 3.x laden. Eine Zielversionsauswahl ist in diesem Modul deshalb nicht erforderlich.

Kompatibilitätswarnung: MPC-Pattern-Dateien der Firmware 3.x können nicht von MPC Firmware 2.x geladen werden. MPC-Pattern-Dateien der Firmware 2.x lassen sich sowohl unter Firmware 2.x als auch unter Firmware 3.x laden.

4.3 Ziel-Pad-Editor

Der Editor enthält die Spurwahl im Fenster. Jede Spur behält eigene Soundnamen und Pad-Zuordnungen. Ein Ziel kann direkt als Pad wie B01 eingegeben oder über Pad auswählen… gewählt werden. Daneben erscheint die zugehörige MIDI-Note.

Die MPC-Bänke A bis H werden zur Orientierung dargestellt. Im aktuellen Dateiformat haben A01 bis F12 eine gültige MIDI-Entsprechung; spätere Pads zeigen „N/V“ und können nicht als MIDI-Notenereignis gespeichert werden.

4.4 Soundbasiertes Copy/Paste

Ziel-Pads werden nicht blind nach Quellnotennummer kopiert. PatternBridge bildet aus dem Quelldokument eine Zuordnung Soundname → Ziel-Pad. Beim Einfügen erhält nur ein im Ziel erkannter oder manuell gleich benannter Sound das entsprechende Pad. Nicht erkannte Sounds und unknown bleiben unverändert. Das Klemmbrett wird mit mpcpattern bearbeiten geteilt.

5. Modul „MIDI bearbeiten“

Dieses Modul liest MIDI und schreibt wieder MIDI. Zielnoten und Soundnamen bleiben bei mehrspurigen Dateien pro Spur getrennt. Die Spurwahl befindet sich im Editor.

5.1 Exportmodi und Mehrspur-Optionen

  • Einzeln: eine Ausgabedatei pro geladener MIDI-Datei. Bei mehrspurigen Dateien kann Jede Spur als eigene MIDI exportieren aktiviert werden.
  • Nach Sound aufteilen: einzelne Sounddateien. Bei mehrspurigen Dateien bestimmt Einen Ordner pro MIDI-Spur erstellen, ob jede Spur einen eigenen, nach der Spur benannten Unterordner erhält oder alle Sounddateien im Dateiordner landen.
  • Mehrspurig: geladene Pattern beziehungsweise Spuren werden als getrennte Spuren kombiniert.

Die Mehrspur-Optionen sind nur bei Dateien mit mehreren Spuren verfügbar und werden bei einspurigen Dateien sichtbar deaktiviert. Ausgaben aus mehrspurigen Dateien werden nach sinnvollen eingebetteten Tracknamen benannt; generische Namen wie Track 1 werden durch einen geeigneten Dateinamen ersetzt.

5.2 Pitch und Editorpriorität

Originaltonhöhe beibehalten wird nur bei Nach Sound aufteilen gezeigt. Ist die Normalisierung auf Note 60 aktiv, sind individuelle Zielnoten im Editor gesperrt und die Normalisierung wird dort sichtbar erklärt. So gibt es keine widersprüchliche Priorität zwischen Exportoption und Editorwert.

Der Editor bietet zusätzlich Zielnoten auf alle Spuren anwenden. Dabei werden nur Zuordnungen übernommen, deren Quellnote in der jeweiligen Zielspur vorkommt.

6. Modul „mpcpattern bearbeiten“

Dieses Modul schreibt wieder .mpcpattern und ändert nur ausdrücklich bearbeitete Pad-Zuordnungen beziehungsweise Soundnamen. Wenn du die Quellversion beibehältst, bleiben unbekannte und nicht bearbeitete MPC-Felder erhalten. Beim Wechsel der Firmware-Version gelten die unten beschriebenen Einschränkungen.

6.1 Erkannte Version und Exportziel

Die Liste erkennt jede Quelle als MPC Firmware 2.x oder MPC Firmware 3.x. Werden nur Dateien einer Version geladen, wird diese Version automatisch als Exportziel ausgewählt. Bei gemischten 2.x- und 3.x-Dateien behält Originalversion beibehalten für jede Datei das jeweils erkannte Format bei. Firmware 2.x oder Firmware 3.x kann bewusst ausgewählt werden, um alle exportierten Dateien in diese Zielversion zu konvertieren.

Bleibt die Quellversion erhalten, ist der Vorgang für unbekannte und unangetastete MPC-Felder verlustfrei. Beim Wechsel der Firmware-Generation baut PatternBridge dagegen ein sauberes Dokument im gewählten Zielformat neu auf. Erhalten bleiben die portablen musikalischen Notendaten: Tonhöhe beziehungsweise MPC-Pad, Startposition, Notenlänge, Velocity, Probability und Ratchets. Firmware-spezifische Automation und andere Nicht-Noten-Ereignisse, die nicht sicher übersetzt werden können, werden entfernt. Eine unveränderte Übernahme dieser unbekannten Ereignisse könnte die Zieldatei ungültig oder unlesbar machen.

Eine Firmware-2.x-Ausgabe kann auch unter Firmware 3.x geladen werden. Eine Firmware-3.x-Ausgabe benötigt Firmware 3.x. Für die größte Kompatibilität sollte daher 2.x gewählt werden; 3.x nur dann, wenn das Zielgerät sicher Firmware 3.x verwendet.

Kompatibilitätswarnung: Die Richtung ist entscheidend. Firmware-3.x-Pattern sind nicht abwärtskompatibel mit Firmware 2.x. Firmware-2.x-Pattern sind dagegen vorwärtskompatibel und werden unter Firmware 3.x normal geladen.

Der Editor entspricht in Navigation, Taktansicht, Speichern und Patternanzeige den anderen Editoren, hat aber keine künstliche Spurwahl. Ziel-Pads können direkt oder per Pad-Auswahl gesetzt werden. Soundnamen sind editierbar und bilden die Grundlage des gemeinsamen soundbasierten Copy/Paste-Klemmbretts.

7. Sicherheit und Datenintegrität

  • Quelldateien werden beim Laden, Entfernen oder Exportieren nicht gelöscht.
  • Ausgaben werden atomar geschrieben, sodass ein Schreibfehler keine halbfertige Zieldatei hinterlässt.
  • Defekte Dateien werden isoliert gemeldet; ein Fehler muss nicht den gesamten Stapel stoppen.
  • .mpcpattern-Editoren bewahren bei beibehaltener Quellversion unbekannte Felder, soweit sie nicht ausdrücklich verändert werden. Beachte die Einschränkungen beim Wechsel der Firmware-Version in Abschnitt 6.1.
  • Prüfe wichtige Ergebnisse vor ihrer weiteren Verwendung in deiner MPC oder DAW und bewahre Sicherungskopien deiner Originaldateien auf.

7.1 Support-Berichte und Diagnoseprotokoll

Der Link Support öffnet das Fenster für Support-Berichte. Beschreibe dort das Problem und die Schritte, die dazu geführt haben. Der vorbereitete E-Mail-Entwurf wird an support@noiseandgrit.com adressiert. PatternBridge erstellt eine ZIP mit dieser Beschreibung, der Programmversion, grundlegenden Systeminformationen und Diagnoseprotokollen. Die Protokolle erfassen technische Abläufe, Ergebnisse und Fehler zur Fehlersuche. Mit jedem Programmstart beginnt eine neue Sitzung. Nach einem normalen Beenden werden die Sitzungsprotokolle automatisch gelöscht. Bei einem Absturz von PatternBridge oder Windows kann diese Bereinigung nicht mehr ausgeführt werden; das verbliebene Protokoll kann deshalb nach dem nächsten Start beigelegt werden.

Diagnosetexte werden zum Schutz persönlicher Angaben gefiltert. Das ist keine Garantie, dass der Bericht keinerlei persönliche Informationen enthält. Prüfe die ZIP vor dem Versand und gib keine Passwörter oder vollständigen Lizenzschlüssel an. Eine oder mehrere Problemdateien werden nur beigelegt, wenn du die Option ausdrücklich aktivierst und die Dateien auswählst. Diese Dateien werden unverändert, einschließlich ihrer Dateinamen, im Ordner problem-files innerhalb der ZIP gespeichert. Teile nur Dateien, zu deren Weitergabe du berechtigt bist.

Wähle Bug, Lizenzfrage, Lizenzaktivierung freigeben, Feature Request oder Allgemeine Frage. PatternBridge setzt dazu einen passenden E-Mail-Betreff und eine strukturierte Textvorlage ein, die frei bearbeitet werden kann.

Verwende Lizenzaktivierung freigeben, wenn du eine bisherige Aktivierung nicht mehr selbst deaktivieren kannst, etwa bei einem defekten Computer oder nach einer Deinstallation ohne vorherige Deaktivierung. Sende die Anfrage von der beim Kauf verwendeten E-Mail-Adresse und gib, falls verfügbar, die Bestellnummer an. Gib niemals den vollständigen Lizenzschlüssel an. Die Aktivierung wird erst nach Prüfung des Kaufs im Shopsystem freigegeben.

Support-ZIP speichern erstellt den Bericht und lässt dich den Speicherort wählen, ohne eine E-Mail zu öffnen. E-Mail vorbereiten erstellt dieselbe ZIP und bittet das unter Windows eingerichtete E-Mail-Programm, einen Entwurf mit der ZIP als Anhang zu öffnen. PatternBridge versendet niemals selbst. Prüfe Empfänger, Text und Anhang und klicke eigenhändig auf Senden. Kann dein E-Mail-Programm den Anhang nicht automatisch übernehmen, öffnet PatternBridge einen normalen E-Mail-Entwurf und markiert die ZIP im Explorer, damit du sie manuell anhängen kannst.

8. Häufige Fragen

Warum wurde ein Drum-Sound falsch erkannt?

Die Erkennung ist eine Schätzung aus musikalischen Daten und Dateinamen. Öffne den Editor und wähle den passenden kanonischen Soundnamen oder trage einen eigenen ein.

Warum funktioniert Copy/Paste für einen Sound nicht?

Quelle und Ziel benötigen denselben erkannten oder manuell gesetzten Soundnamen. closed_hh und open_hh sind andere Werte als frei formulierte Namen. unknown wird nicht übertragen.

Warum sind Zielnoten nicht editierbar?

Im Modul MIDI bearbeiten ist vermutlich „auf Note 60 normalisieren“ aktiv. Diese Exportregel hat bewusst Vorrang und sperrt widersprüchliche Einzelwerte.

Warum zeigt ein MPC-Pad „N/V“?

Das Pad liegt außerhalb der MIDI-Noten 0-127 und hat deshalb keine speicherbare MIDI-Entsprechung im aktuellen .mpcpattern-Notenmodell.

Warum wurde eine überlappende Note beim MIDI-Export gekürzt?

Standard-MIDI besitzt für Note-Off-Befehle keine Kennung, die zwei gleichzeitig laufende Noten derselben Tonhöhe auf demselben Kanal auseinanderhält. DAWs können dadurch die Notenlängen vertauschen. PatternBridge beendet deshalb die ältere Note am nächsten Anschlag derselben Tonhöhe und weist vor dem Export darauf hin.

Wie funktioniert die Lizenzierung?

Öffne Lizenz oder klicke unten auf den Lizenzstatus. Gib den Lizenzschlüssel aus deinem Kauf und die dabei verwendete E-Mail-Adresse ein. Aktivieren benötigt Internet. Eine Lizenz erlaubt zwei aktivierte Computer. Lizenz kaufen öffnet den offiziellen Kaufabschluss im Browser.

PatternBridge prüft die gespeicherte Aktivierung automatisch bei jedem Start und stündlich während der Nutzung, wenn der Lizenzdienst erreichbar ist. Online prüfen startet die Prüfung sofort. Nach erfolgreicher Aktivierung ist diese Installation ohne zeitliche Grenze offline nutzbar. Verbindungsfehler und vorübergehende Dienstfehler sperren sie nicht. Eine bestätigte Online-Lizenzablehnung sperrt auch offline, bis eine erfolgreiche Online-Prüfung die Freigabe wiederherstellt. Neuinstallation, Verlust gespeicherter Aktivierungsdaten oder ein Computerwechsel können eine erneute Aktivierung erfordern.

Grün bedeutet eine aktive Lizenz, auch offline. Gelb bedeutet eine laufende Prüfung. Bei fehlender Freigabe zeigt PatternBridge zusätzlich einen Hinweis über dem Arbeitsbereich. Das Lizenzfenster darf geschlossen werden; Hilfe, Website und Support bleiben erreichbar. Eine geschlossene Lizenzanzeige hebt die Sperre nicht auf.

Dieses Gerät deaktivieren benötigt Internet und gibt seinen Aktivierungsplatz frei. Auf dem nächsten Computer aktivierst du mit demselben Kauf-Schlüssel. Ist ein alter Computer nicht mehr erreichbar, verwende das Support-Thema Lizenzaktivierung freigeben.

Eine online erkannte Lizenzsperre gilt auch offline. Nach Wiederfreigabe des Schlüssels kann dieselbe Aktivierung erneut online geprüft werden, ohne Neustart, erneute Schlüsseleingabe oder zusätzlichen Geräteplatz.

Gibt es automatische Updates?

Veröffentlichte Updates innerhalb von Version 1.x sind für Käufer von PatternBridge 1.0 ohne Aufpreis enthalten. Dies verspricht weder zukünftige Funktionen noch einen Veröffentlichungsplan oder kostenlose spätere Hauptversionen. Gesetzliche Rechte auf erforderliche Aktualisierungen bleiben unberührt.

PatternBridge prüft beim Start im Hintergrund auf Updates, höchstens einmal innerhalb von 24 Stunden. Nach Updates suchen prüft jederzeit sofort. Bei einer neueren Version erscheinen die Versionsnummer und die Änderungen auf Deutsch; fehlt der deutsche Text, wird Englisch angezeigt. Ohne neue Version bleibt die automatische Prüfung still. Eine manuelle Prüfung bestätigt, wenn die Version aktuell ist.

Update herunterladen öffnet deine Bestellungen im Browser. Melde dich dort mit deiner Kauf-E-Mail an und lade das aktuelle PatternBridge-Paket. Bei einer ZIP entpackst du sie vollständig und öffnest die Setup-Datei im Ordner PatternBridge Installer. Schließe PatternBridge und installiere über die vorhandene Version. Die gespeicherte Lizenz bleibt erhalten; ein Update belegt keinen zusätzlichen Aktivierungsplatz. Die Installation erfolgt durch dich, niemals automatisch während deiner Arbeit. Mit Später kannst du den Update-Hinweis schließen.

Bei einem Verbindungsfehler bleibt die automatische Update-Prüfung still. Eine manuelle Prüfung zeigt eine Fehlermeldung und kann erneut versucht werden. Die Update-Prüfung bestimmt nicht die Offline-Lizenzfreigabe. An den Update-Endpunkt werden keine Lizenzschlüssel, Kauf-E-Mails oder Gerätekennungen gesendet.

Warum erscheint nach einer Neuinstallation „Aktivierungslimit erreicht“?

Eine Lizenz erlaubt zwei gleichzeitig aktivierte Computer. Wenn du PatternBridge ohne vorherige Deaktivierung deinstallierst, bleibt die alte Aktivierung belegt. Das kann auch auf demselben Computer zu „Aktivierungslimit erreicht“ führen. Deaktiviere ein anderes noch erreichbares Gerät oder wende dich über Support → Lizenzaktivierung freigeben mit deiner Kauf-E-Mail-Adresse an den Support. Ein erneuter Installationsversuch gibt den alten Platz nicht frei.

Warum zeigt Windows beim Installer einen Sicherheitshinweis?

Der Installer ist derzeit nicht digital signiert. Windows kann deshalb einen Hinweis auf einen unbekannten Herausgeber anzeigen. Lade PatternBridge nur über den offiziellen Bestellzugang herunter. Wenn du dir bei einer Datei unsicher bist, wende dich an support@noiseandgrit.com, bevor du sie ausführst.

Wie installiere ich ein Update oder dieselbe Version erneut?

Schließe PatternBridge und starte den aktuellen Installer. Verwende denselben Installationsordner wie bisher. Der Installer ersetzt die Programmdateien und entfernt bekannte veraltete Programmdateien. Lizenz, Einstellungen und lokal gespeicherte Support-Berichte bleiben dabei erhalten. Du musst die bisherige Version vorher nicht deinstallieren. Das gilt auch für eine erneute Installation derselben Version. Wird eine Programmdatei noch verwendet, schließe PatternBridge und klicke auf Wiederholen. Der Installer beendet das Programm nicht zwangsweise. Abbrechen beim Hinweis auf das offene Programm beendet den Installer.

Ist dieselbe Version bereits installiert, zeigt der Installer dies beim Start an. Mit OK kannst du sie erneut installieren. Mit Abbrechen bleibt die vorhandene Installation unverändert. Die erneute Installation gibt keinen Aktivierungsplatz frei und verbraucht keinen zusätzlichen Platz.

Wie deinstalliere ich PatternBridge vollständig?

  1. Verbinde den Computer mit dem Internet und öffne in PatternBridge Lizenz.
  2. Wähle Dieses Gerät deaktivieren und warte auf die Bestätigung. Dadurch wird der Aktivierungsplatz für einen anderen Computer freigegeben.
  3. Schließe PatternBridge und starte die Deinstallation über die installierten Apps in Windows oder den Deinstallationseintrag im Startmenü.
  4. Lies den Hinweis und bestätige die Deinstallation. Wenn die Lizenz noch nicht deaktiviert ist, wähle Abbrechen und erledige zuerst Schritt 2.

Ist PatternBridge noch geöffnet, kannst du es schließen und Wiederholen wählen. Abbrechen an dieser Stelle schließt den Deinstaller; Programm und Daten bleiben erhalten. Es wird nicht automatisch eine Online-Deaktivierung durchgeführt.

Wichtig: Eine Deinstallation allein gibt keinen Aktivierungsplatz frei. Auch das Löschen lokaler Lizenzdaten deaktiviert die Lizenz nicht. Falls du den Computer nicht mehr verwenden kannst, kontaktiere den Support über Lizenzaktivierung freigeben von deiner Kauf-E-Mail-Adresse aus.

Die Deinstallation entfernt die Programmdateien und die lokalen PatternBridge-Daten dieses Windows-Benutzers, einschließlich Lizenzdaten, Einstellungen, Protokollen, Update-Daten und automatisch gespeicherten Support-Berichten samt enthaltenen Problemdatei-Kopien. Diese Daten werden dauerhaft gelöscht. Führe die Deinstallation mit dem Windows-Benutzerkonto durch, mit dem du PatternBridge verwendet hast.

Deine Originaldateien, exportierten MIDI-/MPC-Dateien und frei gewählten Exportordner werden nicht gelöscht. Manuell an anderen Orten gespeicherte Support-ZIPs sowie eigene Sicherungskopien musst du bei Bedarf selbst entfernen. Fremde Dateien, die du im Programmordner abgelegt hast, bleiben ebenfalls erhalten.

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